Der Plan für die ersten 50 Geschichten
Neben der technischen Entwicklung der App spielt natürlich vor allem eines eine große Rolle: die Geschichten selbst.
Für den Start von Skazoria plane ich etwa 50 Geschichten bereitzustellen. Diese Zahl ist kein fester Meilenstein, sondern eher ein realistisches Ziel. Es soll genug Inhalte geben, damit die App zum Start eine gute Auswahl bietet, gleichzeitig möchte ich die Veröffentlichung nicht unnötig lange hinauszögern.
Viele der ersten Geschichten basieren auf bekannten klassischen Märchen aus der Public Domain. Dazu gehören zum Beispiel Märchen der Brüder Grimm, Geschichten von Aesop oder Werke von Alexander Puschkin.
Diese Geschichten sind über Generationen hinweg bekannt und eignen sich gut als Grundlage für eine Sammlung von Kindergeschichten.
Die Länge der Geschichten kann dabei variieren. Einige sind eher kurz und lassen sich in wenigen Minuten lesen, andere sind etwas länger. In der Regel sollen Geschichten jedoch so gestaltet sein, dass sie ungefähr zwischen fünf und fünfzehn Minuten Lesedauer haben.
Bevor eine Geschichte in der App erscheint, wird sie von mir überarbeitet. Teilweise schreibe ich Texte neu oder passe Formulierungen an. Dabei nutze ich auch gelegentlich Unterstützung durch KI, überarbeite die Texte aber anschließend selbst.
Ein wichtiger Test findet dabei immer zu Hause statt: Ich lese jede Geschichte zuerst meiner Tochter vor. So merke ich schnell, ob eine Geschichte gut funktioniert, ob Formulierungen verständlich sind oder ob manche Stellen zu kompliziert oder zu lang sind.
Alle Geschichten bekommen außerdem zusätzliche Informationen wie ein Titelbild, eine Beschreibung, Kategorien und Altersgruppen, damit sie später in der App leichter gefunden werden können.
Ein weiteres Ziel ist es, die Geschichten direkt in drei Sprachen bereitzustellen: Deutsch, Englisch und Russisch. In den meisten Fällen sollen alle drei Sprachversionen gleichzeitig verfügbar sein. In einzelnen Fällen kann es jedoch Ausnahmen geben, zum Beispiel bei einigen Märchen von Puschkin, die ursprünglich als Reimgedichte geschrieben wurden und deshalb schwieriger zu übersetzen sind.
Aktuell arbeite ich daran, eine Liste von Geschichten zusammenzustellen und einen kleinen redaktionellen Workflow aufzubauen, damit neue Inhalte später strukturiert vorbereitet werden können.
Langfristig wäre es natürlich besonders spannend, wenn sich aus dem Projekt auch eine kleine Gruppe von Autoren oder Mitwirkenden entwickelt, die eigene Geschichten oder Ideen beisteuern möchten.
